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  • Der Duft Frankreichs

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    WINTERFELDTPLATZ
    Café-Neueröffnung: Der Duft
    Frankreichs in Schöneberg
    Der Bretone Charles Rocher will in seinem neueröffnetem Café „Le Bretagne“ alles so machen wie zu Hause.
    Von Anja Meyer
    21.12.2016, 08:14
    Inhaber Charles Rocher
    Foto: Anja Meyer
    Hinter der Vitrine liegen feinste Konditoreikunstwerke wie Schokoladentörtchen oder Zitronenmousse mit Pfefferminzgeschmack und Himbeerhaube, daneben Croissants und Pains au chocolat: Schöneberg hat seit dieser Woche an der Karl-Schrader- Straße 1 ein neues Café mit Pâtisserien wie in Paris. Der kleine Laden unweit des
    Winterfeldtplatzes trägt den Namen "Le Bretagne" – denn auch die Spezialitäten der westfranzösischen Region gehören zum Konzept. Bretonische Crêpes und Galettes
    in den verschiedensten Ausführungen. Und natürlich richtig guter Kaffee. Auf diese drei gastronomischen Ausrichtungen fokussiert sich Inhaber Charles Rocher. Ein Unbekannter ist er für die Menschen im Kiez nicht, schon am ersten Tag stehen sie Schlange.
    Aus der Standardrenovierung wurde eine Komplettsanierung
    Der 47 Jahre alte Franzose hatte schon vor knapp zehn Jahren eine kleine Crêperie in der Akazienstraße. Wegen eines befristeten Mietvertrages musste er sie nach nur zwei Jahren wieder schließen. Bekannt ist er manchen Schönebergern noch aus dieser Zeit. Die meisten kennen ihn von seinem Stand "Le Bretagne" aus der Kreuzberger Marheineke Markthalle, den er vor mehr als sieben Jahren eröffnete. Weil es dort so klein und eng ist, war er auf der Suche nach einer richtigen Küche.
    Rocher suchte im Umkreis des Bergmannkiezes, die Entfernung sollte schließlich nicht so weit sein. Fündig wurde er in Schöneberg. Ein tolles Gewerbeangebot, nicht nur eine Küche, sondern gleich ein ganzes Café. Auch wenn ein zweiter Laden nie sein Plan war, konnte Charles Rocher dieses Angebot nicht ausschlagen.
    Bis sein neues Café eröffnen konnte, hat es allerdings etwas gedauert. Eigentlich hätte Charles Rocher die Schlüssel schon am 1. Februar bekommen sollen, wollte ein bis zwei Wochen streichen und dann loslegen. So hätte er den Sommer mitnehmen können, immerhin bietet das Café gut 40 Plätze auf der Terrasse. "Der Kiez hier in Schöneberg ist so schön, das hätte eine tolle Straßencafé-Stimmung wie in Paris gegeben", sagt Charles Rocher. Doch der Laden war nur auf den ersten Blick halbwegs in Schuss. Aus einer Standardrenovierung wurde eine Komplettsanierung, aus der Eröffnung im Frühjahr eine Mitte Dezember. Charles Rocher sieht das mittlerweile gelassen, denn er ist vom Ergebnis begeistert. "Auf Deutsch gibt es ja dieses Sprichwort", sagt er mit französischem Akzent: "Was lange währt, wird endlich gut."
    Der Satz passt ebenso zu seiner Karriere als Crêpier in Berlin. Denn der gebürtige Bretone ist gelernter Fahrradmechaniker. Und eigentlich hasste er in der Schule Fremdsprachen und hätte sich als Jugendlicher wohl nie vorstellen können, eines Tages mal fließend Deutsch zu sprechen. Der Sinneswandel erreichte ihn mit 27 Jahren. "Ich weiß nicht warum, aber plötzlich wollte ich im Ausland leben", erinnert
    Jahren. "Ich weiß nicht warum, aber plötzlich wollte ich im Ausland leben", erinnert er sich. Und als ein deutscher Freund – den er von einem VW-Käfer-Treffen in Frankreich kannte – ihn nach Göttingen einlud, war das die Gelegenheit. "Ich habe mich sofort wohlgefühlt und bin einfach aus meinem alten Leben ausgestiegen", erzählt er. Wenig später lernte er seine heutige Frau in Göttingen kennen.
    Quereinsteiger mit Liebe zu köstlichem Gebäck
    In der ersten Zeit in Deutschland arbeitete Charles Rocher als Fahrradmechaniker, sein Beruf verschlug das Ehepaar 2003 nach Berlin. Nach ein paar Jahren entschloss sich Rocher, noch mal auszusteigen. Warum nicht in die Gastronomie? Gutes Essen hatte er schließlich schon immer geliebt. Und weil Charles Rocher die Sachen, die er macht, richtig machen will, absolvierte er eine dreimonatige Crêpier- Schulung in der Bretagne. Es folgte der besagte Laden in der Akazienstraße mit Charles Rocher als Crêpes- und Galettes-Spezialist, sein Freund Johann Couavoux lieferte Croissants und Pains au chocolat. Die Bekanntschaft mit der Barista Dagna Drodznek machte den späteren Stand "Le Bretagne" in der Markthalle zusätzlich zum Kaffeeparadies.
    Jetzt, in Schöneberg, stockt Charles Rocher die gesammelte Expertise mithilfe von Benjamin Raepsaet auf. Auch Raepsaet ist Franzose. Ursprünglich arbeitete er im Büro. Vor ein paar Jahren absolvierte er die Ausbildung zum Pâtissier. Bislang beglückte er nur Freunde und Bekannte, im neuen Schöneberger "Le Bretagne" verkauft er seine teils selbst kreierten Törtchen zum ersten Mal. "Ich war richtig aufgeregt, wie das so ankommt", erzählt er. Die leere Vitrine am Abend des Eröffnungstages war wohl Bestätigung genug.
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